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Effizienter Eichwechsel mit System
Auftragsmanagement-Systeme zur IT-Unterstützung des Eichwechsels
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1. Eichwechsel – eine jährlich wiederkehrende Aufgabenstellung
Neben der Jahresablesung von Zählern stellt der notwendige Austausch von
Messgeräten infolge des Ablaufs der Eichgültigkeit einen echten Massenprozess dar.
Meist werden lange Listen zu wechselnder Geräte zunächst zur
Beschaffungsplanung aus dem Abrechnungssystem gedruckt oder exportiert, um
dann in entsprechenden Programmen, wie bspw. Excel, weiter verarbeitet zu werden.
Parallel dazu werden die anstehenden Wechselaufträge den jeweiligen Mitarbeitern
oder Auftragnehmern i.d.R. im Dispositionsbereich des Abrechnungssystems
zugeordnet und aus dem System direkt auf Papier-Wechselbelege ausgedruckt.
Nach dem Ausdruck erfolgt die Verteilung der Aufträge oft durch persönliche
Übergabe an die mit der Durchführung der Wechsel Beauftragten. Diese erhalten die
einzubauenden Zähler dann teilweise einzeln an den entsprechenden
Ausgabestellen der Zählerlager, wo sie die Ausbauzähler nach erfolgtem Wechsel u.
U. täglich auch zurückgeben. Die ausgefüllten Wechselbelege werden bei den
zuständigen Stellen zur Fertigmeldung der Aufträge abgegeben. Dies erfolgt meist
durch manuelle Eingaben am jeweiligen Abrechnungssystem im Einzel-Dialog. Am
Ende jeden Monats werden durch beauftragte Unternehmen Rechnungen über die
erbrachten Leistungen erstellt, die durch Mitarbeiter des Auftraggebers zu prüfen
sind.
Probleme:
- Hoher manueller Aufwand zur Disposition, Ausdruck und physischen Verteilung
der Wechselbelege
- Kosten für Drucker und Belegpapier oft erheblich
- Hoher personeller Aufwand im Lager zur Vorbereitung und Durchführung der
Ausgabe der Einbaugeräte (tägliche Einzelausgabe), da oft keine automatisch
erstellten, auftragnehmerbezogene Gerätelisten vorliegen
- Statusmeldungen aus den Abrechnungssystemen oft nicht geeignet zur
geordneten Betriebsführung => manuelles Nachpflegen des Abarbeitungsstandes
in externen Systemen (z.B. Excel) zum Erhalt eines geeigneten, auftragnehmer-/mitarbeiterselektiven
Statusüberblicks über den Stand der Arbeiten (Soll-Ist-
Vergleiche etc.) erforderlich
- Papier-Wechselbelege „gehen verloren“ und müssen neu ausgedruckt werden
- Die Dateneingabe („Fertigmeldung“) muss durch geschultes Personal mit
Kenntnissen in der Bedienung des Abrechnungssystems durchgeführt werden
→ hoher personeller Aufwand, Einschränkung durch Laufzeiten des
Abrechnungssystems, Lizenzkosten für Arbeitsplatz-Clients
- Zurückgegebene Papier-Wechselbelege sind oft unvollständig oder unleserlich
ausgefüllt; offene Punkte müssen mühsam und zeitintensiv bei den Ausführenden
hinterfragt werden
- Hoher personeller und zeitlicher Aufwand zur Prüfung eingehender Rechnungen
- Insgesamt kein durchgängiger Prozess
1.1 Standard-Auftragsmanagement-Systeme zur IT-Unterstützung des Eichwechsels
Abhilfe ist möglich durch die Einführung und Nutzung so genannter
Auftragsmanagement-Systeme (AMS), die die Aufgabenstellung „Eichwechsel“
außerhalb des Abrechnungssystems meist unter Nutzung von Handcomputern (PDA,
MDE etc.) lösen.
Das Prinzip derartiger Systeme ist immer gleich:
- Aus dem Abrechnungssystem werden Daten zu wechselnder Zähler sowie
verfügbare Einbauzähler als Datensatz exportiert
- Die Daten werden in das Zusatzsystem importiert; Detaildisposition etc. erfolgen
im AMS, Aufträge werden selektiv auf Ausführende verteilt
- Im Zuge der Abarbeitung liefert das AMS Statusdaten sowie alle relevanten
Informationen zur Abrechnung und automatischen Fertigmeldung der Aufträge in
elektronisch weiterverarbeitbarer Form
- Nach erfolgter Abarbeitung wird im AMS ein Datensatz erzeugt und exportiert,
welcher automatisch in das Abrechnungssystem importiert wird
1.2 Vorteile von Standard-Auftragsmanagement-Systemen
- Optimale Anpassung des Systems auf die gegebene Aufgabenstellung
„Eichwechsel“
- Wegfall des Ausdrucks von Wechselbelegen
- Automatische Verfügbarkeit von Gerätelisten zur optimierten Lager-Ausgabe von
Einbaugeräten
- Automatisierte Plausibilisierung der Eingaben zu Einbaugerät und
Ausbauzählerstand, daher deutlich höhere Qualität des Prozesses
- Wegfall manueller Fertigmeldungen
- Insgesamt deutlich niedrigerer personeller Aufwand und effizientere Abwicklung
des Gesamtprozesses
1.3 Nachteile der Standard- Auftragsmanagement-Systeme
Den gegebenen Vorteilen der am Markt derzeit verfügbaren AM-Systeme stehen
leider auch Nachteile gegenüber.
In der Regel ist für die Systeme zusätzlich eigene Hardware (Rechner, Monitor etc.)
erforderlich, auf der die Systeme installiert werden müssen. Die Erstinstallation
erfolgt meist durch den Systemlieferanten. Danach sind die zur Erhaltung
Betriebsfähigkeit erforderlichen Betriebssystem- und AM-System-Updates durch
eigene Mitarbeiter erforderlich. Die mit der Nutzung der AM-Systeme betrauten
Mitarbeiter müssen aus diesem Grund neben der Kompetenz in der Organisation,
Durchführung und Kontrolle der eigentlichen Eichwechselarbeiten auch über
IT-Kompetenz verfügen. Auch ist bei Problemen und Störungen der Systeme oft erst
durch Hinzuziehung eines Kundendienstes des Lieferanten Abhilfe möglich.
Hierdurch entstehen neben dem zeitlichen Aufwand auch Zusatzkosten.
Die erforderlichen Handgeräte für die Monteure kosten je nach Ausführung zwischen
300,- € und 1.500,- € pro Stück – bei einer Lebensdauer unter realen
Arbeitsbedingungen von oft nicht einmal einem Jahr.
Alle eingesetzten Monteure sind vorab in der Bedienung der Handgeräte
einzuweisen und bei jeder Änderung nachzuschulen. Hier entstehen häufig auch
grundsätzliche Akzeptanz- und Verständnisprobleme, außerdem kommen Schäden,
Verluste und Fehlbedienungen vor.
2. Lösungsansatz der co.met GmbH – co.globe
co.met verwaltet derzeit ca. 250.000 Zähler aller Versorgungsarten für
unterschiedliche Auftraggeber. Zu den Aufgaben gehört auch die vollständige
Organisation und Abwicklung anstehender Eichwechsel. Mit Blick auf mögliche
Kosteneinsparungen hat co.met ein eigenes System entwickelt, welches die Vorteile
eines Standard-Auftragsmanagement-Systems erschließt, ohne dessen Nachteile in
Kauf nehmen zu müssen.
Kern des Systems der co.met (genannt „co.globe“) ist eine internetfähige
Datenbankanwendung, die von jedem beliebigen Computer mit Internetanschluss
aus ohne jegliche Installation etc. aufgerufen und genutzt werden kann. Im System
ist ein virtueller Drucker (z. B. PDF-Format) als Ausgabemodul implementiert, mittels
dessen die Wechselaufträge nach erfolgter Disposition als Liste und/oder als
Einzelaufträge seitenweise in Form einer druckbaren Datei ausgegeben werden. Die
Auftragsübergabe an die Monteure bzw. Firmen sowie deren Rückmeldung an den
Auftraggeber erfolgt über E-Mail (Aufträge zum Auftragnehmer) bzw. mittels Internet-
Portal (Fertigmeldung des Auftrages durch den Auftragnehmer an den Auftraggeber).
co.globe versteht sich als optimal angepasstes Werkzeug zur effizienten
Organisation, Durchführung, Überwachung und Abrechnung der Aufgabe
Eichwechsel. Das System ist für die Nutzer über Internet rund um die Uhr an 7 Tagen
der Woche verfügbar – von jedem Platz der Welt mit Internetanschluss. Es wurde
aus der Praxis heraus entwickelt und ist nach Kundenwunsch mit geringem Aufwand
individuell an die Bedürfnisse anpassbar.
2.1 Vorteile der Lösung co.globe
- Keine Zusatzsysteme und damit keine Investitionen in Soft- und Hardware
erforderlich (Auftragsmanagement-Software, zusätzliche PC’s, Handgeräte etc.)
- Aufgaben- und zieloptimiertes System zur optimalen Erledigung der Aufgabe
„Eichwechsel“ außerhalb des eigentlichen Abrechnungssystems
- System individuell an Ihre Bedürfnisse anpassbar
- System rund um die Uhr betriebsbereit
- System von jedem Computer mit Standard-Internetzugang aus nutzbar –
Reduktion der Lizenzkosten für Arbeitsplätze des Abrechnungssystems möglich
- Einfachste Bedienbarkeit der Module Disposition und Auftragserstellung auch für
Mitarbeiter ohne Kenntnisse in der Bedienung des Abrechnungssystems
- Ausdruck von Wechselbelegen wird auf Montageunternehmen delegiert –
erhebliche Reduktion von Kosten- und Personalaufwand
- Optimierte Betriebsführung des Bereiches Zählerwechsel durch Online-
Verfügbarkeit umfänglicher Statusberichte – die Statusberichte sind bei Bedarf
auch für die Beauftragten online einsehbar
- Erhebliche Vereinfachung der Kontrolle und Abrechnung von Montageleistungen
erhebliches Einsparpotenzial an Kosten– und Personalaufwand
- Einfache Rückmeldung der Informationen zu ausgeführten Arbeiten durch die
Beauftragten selbst über Internet mit Prüfung und Plausibilisierung der Eingaben
- Wegfall manueller Fertigmeldungen durch automatischen Import der Daten in Ihr
Abrechnungssystem
3. Unser Angebot
co.globe - Systembereitstellung als Dienstleistung
Wir richten für Sie ein speziell an Ihre Erfordernisse angepasstes, internetfähiges
AMS zur optimalen Organisation, Überwachung und Abrechnung der jährlich
erforderlichen Eichwechsel ein und betreiben es für die Dauer der
Eichwechselkampagne.
Sie können auf das System rund um die Uhr online zugreifen und hiermit alle
erforderlichen Prozesse im Zusammenhang mit auszuführenden Zählerwechseln
einfach und effizient disponieren, organisieren und überwachen. Ebenso erhalten Sie
eine Online-Statusübersicht über den Stand aller Arbeiten sowie Abrechnungs- und
Prüfinformationen.
Zur Nutzung unseres Angebotes ist kein Kauf von Soft- und Hardware sowie keine
Installation von Programmen erforderlich! Das System ist von jedem Rechner mit
Internetanbindung aus nutzbar.
3.1 Abläufe
Nach Klärung der Datenübergabeschnittstellen zwischen Ihrem Abrechnungssystem
und co.globe (i.d.R. Standard-Schnittstellen vorhanden) und Einrichtung des
Systems erhalten Sie eine Kennung zur Legitimation beim Systemstart.
Nach Programmaufruf haben Sie nun die Möglichkeit, den vorher erstellten
Datensatz „zu wechselnde Zähler“ mit den zugehörigen Stammdaten sowie die Liste
der zum Einbau verfügbaren Geräte in das System zu importieren. co.met
wird Sie hierbei nach Bedarf unterstützen.
Nach erfolgtem Datenimport können Sie die Disposition von Aufträgen und Geräten
vornehmen. Sie können einzelne Aufträge bzw. Auftragspakete erzeugen
und nach Ihren Vorstellungen zuordnen. Verfügbare Zuordnungskriterien sind zum
Beispiel Energiearten, existierende Tagewerke, Straßen oder Postleitzahlen.
Falls Sperrzeiten für den Zählerwechsel existieren, können diese ebenfalls
entsprechend berücksichtigt werden.
Nach erfolgter Disposition im AMS generiert der AG einen Druckdatensatz
(Wechselbelege als Liste oder Einzelblätter) im PD-Format, den er anschließend
dem jeweils beauftragten Subunternehmen bzw. eigenen Monteuren per Email
überstellt.
Die beauftragten Unternehmen drucken ihre jeweiligen Arbeitsaufträge nach Erhalt
selbst aus und führen in Folge die erforderlichen Arbeiten vor Ort aus. Die Eckdaten
(Ausbauzählerstand, Einbauzählernummer, Wechseldatum, etc.) zu den
ausgeführten Zählerwechseln werden durch die Monteure zunächst wie üblich auf
den ausgedruckten Wechselbelegen handschriftlich dokumentiert.
Zur weiteren Übermittlung der Informationen steht den Beauftragten eine Internet-
Eingabemaske zur Verfügung, mittels derer die auf den Wechselbelegen
eingetragenen Daten übermittelt werden können. Auch Informationen zu nicht
ausführbaren Aufträgen können hier eingegeben werden. Die Daten werden schon
unmittelbar bei Eingabe geprüft und plausibilisiert (Ausbauzählerstand, Einbaugerät
für Monteur verfügbar? etc.) und zu einem Exportdatensatz formatiert.
Dieser Datensatz kann automatisch in Ihr Abrechnungssystem eingespielt werden.
Eine manuelle Fertigmeldung durch Ihre Mitarbeiter im Dialog am
Abrechnungssystem entfällt.
Das System bietet Online-Berichte, die alle relevanten Informationen über Status und
erledigte Arbeiten enthalten. Die Berichte sind ohne weitere Bearbeitung als
Abrechnungsgrundlage bzw. als Grundlage zur Rechnungsprüfung und
Überwachung des Betriebsablaufs verwendbar. Die Ausprägung der Berichte ist
nach Kundenwunsch frei gestaltbar.
Abgearbeitete Aufträge können beispielsweise sortiert nach Unternehmen,
Energieart, Art der Tätigkeit und/oder nach Ausführungsmonat etc. angezeigt
werden. Es besteht die Möglichkeit, Leistungen bis hin zu Stückzahlen je Monteur
anzuzeigen. Somit kann bei Abweichungen vom Plan frühzeitig eingegriffen werden,
um einen reibungslosen Betriebsablauf zu gewährleisten.
3.2 Ablauf aus Sicht der Beauftragten
Die Internet-Eingabemaske zur Fertigmeldung von ausgeführten Turnuswechseln ist
so konzipiert, dass der Monteur/Subunternehmer vor der eigentlichen Eingabe seine
Identität und Autorisierung nachweisen muss indem er z. B. ein Passwort eingibt.
Nach erfolgter Legitimation ist die auf den Wechselbelegen abgedruckte
Auftragsnummer einzugeben.
Der Beauftragte gibt den Ausbauzählerstand und die Einbauzählernummer mit
Einbaustand und ggf. vorhandene Prüfzahlen ein und speichert die Daten durch
Mausklick ab. Zählerwechsel, die durch den Beauftragten nicht ausgeführt werden
konnten, können unter Angabe der entsprechenden Hinderungsgründe ebenfalls
online dokumentiert werden. Gegebenenfalls kann auch entstandener Mehraufwand,
z. B. bei Schachtzählern, im System hinterlegt werden.
Vorteilhaft für die Beauftragten ist, dass die vom jeweiligen Subunternehmer bzw.
Monteur über die Internet-Erfassungsmaske fertig gemeldeten Zählerwechsel als
Bericht dokumentiert sind und gleichzeitig auch als Grundlage zur Erstellung der
jeweiligen Abrechnung mit dem Auftraggeber dienen.
Bei Bedarf werden die ausgefüllten Wechselbelege dem Auftraggeber nach
Abschluss der Wechselkampagne überstellt.
3.3 Weitere Funktionen
co.globe kann auch für weitere Tätigkeiten, wie zum Beispiel Zählerneusetzungen,
Reparaturwechsel, Zählerausbau und Umbauarbeiten, verwendet werden. Die
Beauftragung, Fertigmeldung und Überwachung läuft analog dem vorher
beschriebenen Zählerwechselmanagement.
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