Veranstaltungshinweise
++ Next Level Integration Anwendertreffen am 20. und 21. Juni 2017 in Köln
++ Webinar für alle Interessierten: Ablesemanagement am 20. Juni 2017

Topmeldungen
++ Bundeskartellamt veröffentlicht Submetering-Sektoruntersuchung
++ VDE|FNN präsentiert Ergebnisse zum Test intelligenter Messsysteme
++ Gewobag stellt Smart-City-Projekt vor
++ sonnen bietet kostenlose Smart Meter für PV-Anlagen-Besitzer
++ Telekom erweitert Smart-Home-Angebot
++ BSI veröffentlicht Leitfaden zur Umsetzung der Basis-Absicherung

Messwesen in den Medien

++ Fachbericht: Informationssicherheitskonzept für externe Marktteilnehmer
++ Smart Home: Die Vermessung der Küchenwelt
++ Smart Grid in Rotterdam mit Technologie von Siemens
++ Worauf es bei Mieterstrom-Projekten ankommt
++ Deutschland ist Glasfaser-Entwicklungsland
++ Blockchain-Technik: Die Tür in eine völlig neue Energiewelt

Veranstaltungshinweise
++ Next Level Integration Anwendertreffen am 20. und 21. Juni 2017 in Köln
Im Rahmen des Anwendertreffens zeigt co.met in seinem Vortrag die Live-Demo eines Smart Meter Gateway Inbetriebnahme-Prozess. Der Vortrag „Anbindung von co.mobile an Blue-/Greenbox als Live-Demo“ von Benjamin Fischer und Christian Wellner (co.met GmbH) findet am 20. Juni 2017 von 11:45 – 12:30 Uhr statt. Weitere Informationen zum Event finden Sie unter: http://www.next-level-integration.com/service/anwendertreffen/

++ Webinar: co.read Ablesemanagement am 20. Juni 2017
Informieren Sie sich auf dem kostenlosen, informativen Webinar und erfahren Sie wie co.read auch bei Ihnen die Verbrauchsablesung effektiv unterstützen kann. Die Dauer des Webinar beträgt ca. 30 Minuten. Nach Ihrer Anmeldung unter dem nachfolgenden Link erhalten Sie eine kurze Bestätigung mit den technischen Hinweisen zum Webinar:

Webinar: co.read Ablesemanagement

Topmeldungen
++ Bundeskartellamt veröffentlicht Submetering-Sektoruntersuchung

Das Bundeskartellamt hat den Abschlussbericht zu ihrer Sektoruntersuchung im Wirtschaftszweig Submetering vorgelegt. Die Untersuchung zeigt, dass die Anbieterseite hoch konzentriert ist. Nach den Ermittlungen im Rahmen der Sektoruntersuchung bestehen Anhaltspunkte für das Vorliegen eines wettbewerbslosen Oligopols, dem laut Bundeskartellamt zumindest die beiden Marktführer, Techem und ista, möglicherweise aber auch weitere der größten 5 Anbieter, angehören.
Die Sektoruntersuchung kommt weiter zu dem Ergebnis, dass sowohl eine Reihe von Strukturmerkmalen als auch bestimmte Verhaltensweisen der Submetering-Anbieter dem Kunden einen Anbieterwechsel erschweren und damit geeignet sind, den Wettbewerb zwischen den Submetering-Anbietern zu begrenzen. Daher empfiehlt die Behörde Maßnahmen zur Belebung des Wettbewerbs bei Ablesediensten.
Das Geschäftsfeld Submetering hatte im Jahre 2014 in Deutschland ein Umsatzvolumen von etwa 1,47 Mrd. Euro. Lässt man die in der Praxis bestehenden Unterschiede im Leistungsumfang außer Betracht, so erzielten die dort tätigen Unternehmen einen durchschnittlichen Umsatz pro Wohneinheit und Jahr in Höhe von ca. 74 Euro, wobei das Bundeskartellamt deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Anbietern feststellen konnte.

++ VDE|FNN präsentiert Ergebnisse zum Test intelligenter Messsysteme
Das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (VDE|FNN) hat auf dem VDE|FNN-Fachkongress Zählen – Messen – Prüfen (ZMP) erste Ergebnisse der seit 2015 laufenden koordinierten Testphase zur Einführung intelligenter Messsysteme präsentiert. Wie der VDE|FNN bekannt gab, handelt es sich dabei um den größten branchenweiten Praxistest für neue Komponenten, deren Einführung im Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende geregelt ist. In der ersten Teststufe wurden moderne Messeinrichtungen und Smart-Meter-Gateways im Zusammenspiel mit unterschiedlichen Gateway-Administratoren gemäß vorab definierter Testfälle untersucht. Ziel war es, das Maß der Interoperabilität der verschiedenen Komponenten zu ermitteln. Die gewonnen Erkenntnisse würden anschließend in die Standardisierung des VDE|FNN einfließen.
Getestet wurden 13 verschiedene Kombinationen dieser Komponenten. Über ein Jahr wurden 101 definierte Testfälle an den Geräten und der verschiedenen Gerätekombinationen geprüft. Insgesamt ließen sich so 2.222 Tests durchführen. Davon verliefen 45% der Testfälle positiv, etwa 25% waren wegen fehlender Voraussetzungen nicht durchführbar und weniger als 5% sind fehlgeschlagen. Somit war die Mehrzahl der Tests erfolgreich. Gleichzeitig zeigte sich, dass die erforderliche Marktreife für einen branchenweiten Rollout noch nicht erreicht sei. „Angesichts der Komplexität der Aufgabenstellung stimmen die gewonnenen Erkenntnisse und das erzielte Ergebnis positiv“, so Peter Zayer, Vorsitzender des Lenkungskreises Zähl- und Messwesen im VDE|FNN.
Die erzielten Resultate würden weiter deutlich machen, dass eine Interoperabilität im Sinne einer „Plug & Play“-Lösung ebenfalls noch nicht erreicht sei. „Da alle Komponenten einschließlich der Schnittstellen vollkommen neu entwickelt wurden, war absehbar, dass die für einen erfolgreichen Rollout dringend benötigte Interoperabilität eines fortlaufenden Entwicklungsprozesses bedarf“, erläuterte Zayer weiter.

++ Gewobag stellt Smart-City-Projekt vor
Seit März 2016 modernisiert die Berliner Wohnungsbaugesellschaft Gewobag in Berlin-Mariendorf ein Wohnquartier aus dem Jahr 1969 mit 734 Wohnungen und 2 Gewerbeobjekten. Das Kernstück der Modernisierungsaktivitäten im Wohnpark Mariendorf sei die Etablierung eines innovativen Energiekonzeptes gepaart mit einer energetischen Sanierung. Die Energiegewinnung werde über eine Kombination aus BHKW, Photovoltaik und Windrailanlage gewährleistet.
Gemäß eigener Angaben investiert das landeseigene Unternehmen etwa 73 Mio. Euro in die Erneuerung und den Ausbau der Siedlung, deren Modernisierung voraussichtlich Ende 2018 abgeschlossen sein soll. Für einen modernen Standard sollen darüber hinaus verschiedene Smart-Living-Installationen sorgen. Mieter erhielten auf Wunsch die Möglichkeit, bspw. die Licht- und Heizungseinstellungen mittels Smartphone von überall steuern zu können, so Gewobag weiter.

++ sonnen bietet kostenlose Smart Meter für PV-Anlagen-Besitzer
Mit neuen Stromtarifen will der Allgäuer Stromversorger sonnen den Wechsel in die sonnenCommunity attraktiv gestalten. Wie das Unternehmen Mitte Mai mitteilte, richtet sich beispielsweise der neue Tarif sonnenStrom solar an die ca. 1,6 Mio. Besitzer von PV-Anlagen in Deutschland, die bisher keinen eigenen Speicher besitzen. Eigentümer von PV-Anlagen erhalten dabei einen kostenlosen Smart Meter, dessen Einbau für Anlagen ab 7 kWp gesetzlich verpflichtend ist.
Den Strom gebe es innerhalb des neuen Tarifs ab 23 Cent/kWh. Die Mitgliedschaft in der sonnenCommunity sei im ersten Jahr kostenlos und betrage danach 9,99 Euro/Monat. In der sonnenCommunity können die Mitglieder ihren Strom selbst erzeugen, speichern und mit anderen Mitgliedern teilen.

++ Telekom erweitert Smart-Home-Angebot
Die Telekom will ihren Kunden den Schritt ins vernetzte und intelligente Zuhause erleichtern und hat daher die Funktionen zur Nutzung ihres Magenta SmartHome-Angebots in den Speedport Smart Router integriert. Wie die Telekom mitteilte, sollen sich darüber künftig nicht nur Telefon, Internet und TV, sondern auch Geräte aus dem vernetzten Zuhause steuern lassen. Dazu unterstütze der Speedport Smart Router nun neben WLAN auch den Funkstandard DECT ULE und ermögliche damit die Vernetzung von Rauchmeldern, Heizungsthermostaten und anderen smarten Geräten. Weitere Protokolle könnten per USB-Stick nachgerüstet werden. Ein Stick für das Protokoll ZigBee sei bereits verfügbar, ein weiterer für das Protokoll Homematic IP sei für Herbst 2017 eingeplant.
Darüber hinaus will die Telekom ein neues Komponenten-Portfolio für Magenta SmartHome unter eigener Marke auf den Markt bringen. Die im Telekom-Design hergestellte Gerätelinie mit dem Funkstandard DECT ULE soll unter anderem Rauch- und Bewegungsmelder, Tür-/Fensterkontakte und Innen-Sirenen umfassen. Weitere Geräte, wie beispielsweise ein Zwischenstecker für den Außenbereich, sollen folgen.

++ BSI veröffentlicht Leitfaden zur Umsetzung der Basis-Absicherung

Im Rahmen des 15. Deutschen IT-Sicherheitskongresses hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) den neuen Leitfaden zur IT-Grundschutz-Vorgehensweise „Basis-Absicherung“ vorgestellt. Der „Leitfaden zur Basis-Absicherung nach IT-Grundschutz: In 3 Schritten zur Informationssicherheit“ richtet sich BSI-Angaben zufolge an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie kleinere Behörden und soll einen kompakten und übersichtlichen Einstieg zum Aufbau eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) ermöglichen. Der Leitfaden basiert auf dem BSI-Standard 200-2 zur IT-Grundschutz-Methodik.
Derzeit unterziehe das BSI den IT-Grundschutz einer Modernisierung, insbesondere in Bezug auf Vorgehensweisen, auf eine Neuausrichtung der IT-Grundschutz-Profile sowie auf eine Verschlankung der Bausteine, was künftig eine Beschleunigung der Umsetzung von praxisnahen IT-Sicherheitsmaßnahmen ermöglichen soll.
Der neue Leitfaden steht unter dem folgendem Link zum Download zur Verfügung:
https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/Grundschutz/IT-Grundschutz-Modernisierung/Leitfaden_zur_Basis-Absicherung.pdf?__blob=publicationFile&v=4

Messwesen in den Medien
++ Fachbericht: Informationssicherheitskonzept für externe Marktteilnehmer

Fachbericht: Informationssicherheitskonzept für externe Marktteilnehmer, ew, 2017/05

++ Smart Home: Die Vermessung der Küchenwelt
http://www.zeit.de/digital/mobil/2017-05/smart-home-sensoren-multisensoren-kuenstliche-intelligenz

++ Smart Grid in Rotterdam mit Technologie von Siemens
http://www.euwid-energie.de/news/systemtransformation/einzelansicht/Artikel/smart-grid-in-rotterdam-mit-technologie-von-siemens.html

++ Worauf es bei Mieterstrom-Projekten ankommt
http://www.iwr.de/news.php?id=33775

++ Deutschland ist Glasfaser-Entwicklungsland
http://www.n-tv.de/technik/Deutschland-ist-Glasfaser-Entwicklungsland-article19832012.html

++ Blockchain-Technik: Die Tür in eine völlig neue Energiewelt
https://www.welt.de/wirtschaft/article164155536/Die-Tuer-in-eine-voellig-neue-Energiewelt.html