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Inhalte des MeteringForum. Newsletters Januar 2017


Veranstaltungshinweise
++ co.met und Partner laden zur Leinen-Los Tour auf die E-world 2017

Topmeldungen
++ BNetzA veröffentlicht Festlegungen zur Marktkommunikation
++ BSI führt Schlüsselzeremonie durch
++ Startschuss für SINTEG gefallen
++ VDE|FNN aktualisiert Smart Meter Lastenheft
++ Vodafone startet Internet der Dinge Projektreihe

Messwesen in den Medien
++ Leinen los beim Rollout intelligenter Messsysteme
++ Dobrindt fordert Schaffung eines Bundesdigitalministeriums
++ Verschlüsselung: Wo kein Kläger, da kein Richter
++ Dänische Insel testet Smart-Grid-Lösung
++ GfK-Studie: Smart-Home-Lösungen immer beliebter

Veranstaltungshinweise
++ co.met und Partner laden zur Leinen-Los Tour auf die E-world 2017
Am 07. Februar öffnen sich erneut die Messehallen zu DER deutschen Energiemesse. Dieses Jahr finden Sie co.met zusammen mit den Partnern Next Level Integration GmbH, der MST System Solutions GmbH sowie der Deutsche Leasing Information Technology GmbH in der neuen Smart Energy Halle 6.0 am Stand 208.
Zum offiziellen Smart-Meter-Rolloutstart am 01. Januar 2017 gibt es eine Vielzahl neuer Aufgaben, die ein Stadtwerk in allen Marktrollen vor erhebliche Herausforderungen stellen. Mit dem Smart Energy Network stellt co.met auf der E-world die System- und Prozesslandschaft vor, die alle Module zur Verfügung stellt und damit den Rollout intelligenter Messsysteme regelkonform unterstützt.
Sie sind herzlich eingeladen, vom 07. bis 09. Februar 2017 unsere smarten Lösungspakete kennenzulernen. Oder treffen Sie bei der abendlichen „Smart Nation Bordparty“ am 07. Februar die Mannschaft in lockerer Atmosphäre und informieren Sie sich gezielt. Wir hoffen, Sie in Halle 6-208 persönlich begrüßen zu dürfen.
Kontaktieren Sie uns direkt zur Abstimmung eines Termins: Telefon 0681 587 2619 oder vertrieb@co-met.info.

Topmeldungen
++ BNetzA veröffentlicht Festlegungen zur Marktkommunikation

Die BNetzA hat Ende Dezember ihre Festlegungen zur Anpassung der elektronischen Marktkommunikation im Strom- und Gassektor an die Erfordernisse des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende getroffen. Sie schafft damit laut eigenen Angaben alle erforderlichen Voraussetzungen, damit nach Ablauf der im Markt notwendigen IT-Umstellungsarbeiten rechtzeitig die Einführung intelligenter Messsysteme und moderner Messeinrichtungen mit den dafür notwendigen Marktprozessen massengeschäftstauglich unterstützt wird. Die getroffenen Regelungen werden überwiegend zum 01. Oktober 2017 wirksam.
Mit den nun getroffenen Festlegungen wird das sogenannte „Interimsmodell“ eingeführt, welches die elektronische Marktkommunikation für den Zeitraum vom 01. Oktober 2017 bis voraussichtlich 01. Oktober 2019 regelt. In dieser Übergangsphase verläuft die Aufbereitung und Verteilung von Messwerten aus intelligenten Messsystemen zunächst in den bislang üblichen Bahnen, das heißt diese wird über den örtlichen Verteilnetzbetreiber organisiert. Das Messstellenbetriebsgesetz, das die Verteilung von Messwerten direkt aus den jeweiligen Smart-Meter-Gateways vorsieht („sternförmige Verteilung“), gewährt die Möglichkeit dieser befristeten Ausnahme mittels einer entsprechenden Festlegungsbefugnis, von der hier Gebrauch gemacht wird. Nur auf diese Weise lasse sich sicherstellen, dass kurzfristig (bis Oktober 2017) die erforderlichen Mindestanpassungen der IT-Systeme von Netzbetreibern, Lieferanten und Messstellenbetreibern bundesweit umgesetzt werden können, so die BNetzA weiter.

++ BSI führt Schlüsselzeremonie durch
Unter Aufsicht des BSI wurde im Trust Center der T-Systems die sogenannte Schlüsselzeremonie für die Smart Metering Public Key Infrastruktur (PKI) durchgeführt. Dabei wurde laut BSI-Pressemeldung das kryptografische Schlüsselpaar erzeugt, das Grundlage der PKI und damit Vertrauensanker der neuen intelligenten Messsysteme (Smart Meter Gateways) ist. Der öffentliche Teil dieses Schlüssels wird in jedem Smart Meter Gateway gespeichert und dient somit der sicheren Kommunikation dieser Geräte mit dem intelligenten Stromnetz.
Das am 2. September 2016 verabschiedete Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende sieht eine zentrale, staatliche Wurzelzertifizierungsstelle (Root) als Vertrauensanker in der Infrastruktur der Smart Meter Gateways vor. Das BSI ist Inhaber der Zertifikate der Wurzelzertifizierungsstelle der Smart Metering PKI (SM-PKI). Aufgabe der Smart Metering PKI ist die Absicherung der Kommunikation der Smart Meter Gateways. Um den Schutz der von den Haushalten übermittelten Messdaten zu gewährleisten, ist für die Verbindung des Gateways zu einem autorisierten Marktteilnehmer im Weitverkehrsnetz eine gegenseitige Authentisierung der Kommunikationspartner erforderlich. Die Kommunikation erfolgt dabei stets über einen verschlüsselten und integritätsgesicherten Kanal. Zudem werden Daten von einem Smart Meter Gateway vor der Übertragung zur Integritätssicherung signiert und zur Gewährleistung des Datenschutzes für den Endempfänger verschlüsselt.

++ Startschuss für SINTEG gefallen
Das BMWi hat den Startschuss für 5 ausgewählte Modellregionen gegeben, in denen innovative Technologien und Verfahren für die Energieversorgung der Zukunft untersucht werden. Ziel des Förderprogramms „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ (SINTEG) sind Musterlösungen für eine klimafreundliche, sichere und effiziente Energieversorgung bei hohen Anteilen erneuerbarer Energien, teilte das BMWi mit. Im Zentrum stehen dabei die intelligente Vernetzung von Erzeugung und Verbrauch durch Einsatz innovativer Netztechnologien und -betriebskonzepte. Die 5 Schaufenster werden in den nächsten 4 Jahren mit über 200 Mio. Euro vom BMWi gefördert. Zusammen mit zusätzlichen privaten Investitionen werden so über 500 Mio. Euro in die Digitalisierung des Energiesektors investiert.
An den Schaufenster-Regionen sind laut BMWi über 200 Unternehmen und weitere Akteure etwa aus der Wissenschaft beteiligt. Die Projekte haben den Auftrag, „Blaupausen“ für die breitenwirksame Umsetzung einer intelligenten Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energien zu entwickeln. Die 5 Schaufenster wurden im Rahmen eines Förderwettbewerbs ausgewählt.

++ VDE|FNN aktualisiert Smart Meter Lastenheft
Der VDE|FNN hat das Lastenheft für moderne Messeinrichtung (FNN-Basiszähler) gemäß dem neuen Messstellenbetriebsgesetz aktualisiert, teilte der Verband Ende Dezember mit. Das FNN-Lastenheft Basiszähler beschreibt die funktionalen Minimalanforderungen einer modernen Messeinrichtung gemäß dem neuen Messstellenbetriebsgesetz, die an einen Elektrizitätszähler – als eine in ein intelligentes Messsystem integrierbare Komponente – gestellt werden. Ausgehend von den Anforderungen an einen Basiszähler zum Einsatz bei Letztverbrauchern mit geringerem Verbrauch (SLP-Kunden) werden außerdem zusätzliche Funktionen für den Einsatz bei RLM-Kunden sowie zur Erfassung der Netzzustandsdaten (Grid-Funktionen) beschrieben.
In der neuen Version des Lastenheftes erfolgte eine Anpassung bzgl. der Anzeige historischer Verbrauchs- und Einspeisewerte an der modernen Messeinrichtung (24 Monate). Die neue Version des Lastenheftes löst die bisher gültige Fassung vom 27. Juli 2015 ab.
Durch die technischen Spezifikationen des VDE|FNN soll sichergestellt werden, dass die Geräte unterschiedlicher Hersteller reibungslos zusammenarbeiten und sich untereinander austauschen lassen. Ziel der Aktivitäten im FNN ist eine wirtschaftlich sinnvolle und zügige Entwicklung der intelligenten Messsysteme und der zugehörigen Komponenten sowie die Realisierung eines effizienten Rollouts.

++ Vodafone startet Internet der Dinge Projektreihe
Vodafone hat ein Projekt zur Erprobung der Narrowband-IoT Technologie gestartet. Die neue Technologie ermöglicht laut Vodafone-Pressemeldung die zeitgleiche Kommunikation von Milliarden Geräten miteinander. Mit Narrowband-IoT gelinge die Vernetzung von Maschinen auch dort, wo Mobilfunk sonst nur schwer hinkommt. Nach eigenen Angaben testet der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern die Technologie aktuell in mehreren Pilotprojekten mit Partnern aus verschiedenen Branchen – unter anderem zum Energie-Management in Gebäuden.
Im Februar 2017 will Vodafone zudem in Düsseldorf ein Entwicklungszentrum für das Internet der Dinge eröffnen. Hier sollen dann smarte Narrowband-IoT Lösungen getestet werden und für den Alltag bereit gemacht werden. Auch dabei setzt der Düsseldorfer Netzbetreiber auf Partnerschaften u.a. mit den Netzwerkausrüstern Ericsson, Huawei und Nokia sowie den Modulherstellern Telit und u-blox. Auch Chiphersteller wie Intel und Neul sind an der Weiterentwicklung von Narrowband-IoT beteiligt.

Messwesen in den Medien

++ Leinen los beim Rollout intelligenter Messsysteme

Leinen los beim Rollout intelligenter Messsysteme

++ Dobrindt fordert Schaffung eines Bundesdigitalministeriums
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Dobrindt-fordert-Schaffung-eines-Bundesdigitalministeriums-3583252.html

++ Verschlüsselung: Wo kein Kläger, da kein Richter
https://www.zfk.de/strom/artikel/verschluesselung-wo-kein-klaeger-da-kein-richter.html

++ Dänische Insel testet Smart-Grid-Lösung
http://www.computerwoche.de/a/daenische-insel-testet-smart-grid-loesung,3329230

++ GfK-Studie: Smart-Home-Lösungen immer beliebter
http://www.elektroniknet.de/markt-technik/industrie-40-iot/smart-home-loesungen-immer-beliebter-137290.html