Veranstaltungshinweise
++ ZVEI metering days am 20. und 21. September in Fulda
++ VKU-Netzforum am 26. und 27. September in Berlin
++ EasyMeter Fachtagung am 28. und 29. September in Starnberg


Topmeldungen
++ EU-Kommission akzeptiert Plan zu Breitband-Vectoring
++ EEG-Clearingstelle veröffentlicht Handlungsempfehlungen zum Messstellenbetriebsgesetz
++ Stadtwerke Saarbrücken GmbH reduziert Ihre Differenzenergiekosten
++ Startschuss für CALLIA-Projekt gefallen
++ Forschungsprojekt Smart Area Aachen abgeschlossen
++ EnBW-Start-up gewinnt Digital Leader Award

 

Messwesen in den Medien
++ Stadt der Speicher startet
++ Energieeinsparung-Smarte Heizung dank Wetterdaten aus der Cloud
++ Mit Smart Home-Technik gegen Einbrecher
++ Video: Softwareprobleme bei Smart Home (ca. 4 min.)
++ Fachbericht: Inventarisierung macht den Rollout smart
++ 50,2 Fachbeitrag: Geschützter Arbeitsplatz

 

Veranstaltungshinweise
++ metering days 2016 in Fulda am 20. und 21. September – 10% Rabatt
Die metering days 2016 sind der Branchentreffpunkt für das Smart Metering und finden am 20. und 21. September in Fulda statt. Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende inkl. der zugehörigen Beschlussempfehlungen der großen Koalition liegt seit dem 24. Juni 2016 vor. Die Veränderungen bringen großen Informations- und Gesprächsbedarf mit sich. Nutzen Sie die Gelegenheit, treten Sie mit uns in Dialog und besuchen Sie uns auf den metering days.
Mit dem co.met-Anmeldecode MDCOM sparen Sie 10% bei Ihrer Anmeldung unter www.metering-days.de
Gerne können Sie bei allen oben genannten Veranstaltungen vorab einen Termin mit uns vor Ort vereinbaren. Schicken Sie dazu einfach eine E-Mail mit Ihrem Wunschtermin an meteringforum@co-met.info.

 

Topmeldungen
++ EU-Kommission akzeptiert Plan zu Breitband-Vectoring
Die EU-Kommission hat einen Maßnahmenentwurf der BNetzA angenommen, der es der Deutschen Telekom ermöglichen soll, ihr Netz durch Vectoring zu modernisieren. Der Pressedienst der EU-Kommission gab bekannt, dass die BNetzA ihren ersten Maßnahmenentwurf nachgebessert hatte. Ziel des Vorschlags sei es, die Grundlagen dafür zu schaffen, dass die Deutsche Telekom ihr Netz in einem Umkreis von 550 m zu den lokalen Hauptverteilern (auch Nahbereich genannt) mit Vectoring-Technologie modernisiert. Der Maßnahmenentwurf enthält Nachbesserungen beim Wettbewerbsschutz, welche die Kommission gefordert hatte, um für Ausgewogenheit zwischen den beiden Zielen, der Verbesserung der Netzleistung und einem fortgesetzten wirksamen Wettbewerb durch alternative Anbieter, zu sorgen.
Dementsprechend hat die Kommission die BNetzA darauf hingewiesen, dass sie die Bedingungen verbessern muss, zu denen andere Anbieter auf dem modernisierten, mit Vectoring-Technologie ausgestatteten Netz der Deutschen Telekom den Zugang zum Internet bereitstellen können. So muss die deutsche Regulierungsbehörde der Kommission zusätzlich detaillierte Pläne vorlegen, die die technischen Parameter und die Preise für das Produkt, das diesen Zugang ermöglicht, ausweisen. Diese Pläne sollen zum Herbstbeginn vorliegen und werden von der Kommission sorgfältig insbesondere hinsichtlich auf ihre Auswirkungen auf den Wettbewerb geprüft.


++ EEG-Clearingstelle veröffentlicht Handlungsempfehlungen zum Messstellenbetriebsgesetz

Die Clearingstelle EEG hat unter Beteiligung mehrerer Verbände und Institutionen einen Runden Tisch zum Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) durchgeführt. Wie die Clearingstelle EEG informiert, wurden hierbei gemeinsame Handlungsempfehlungen erarbeitet. Diese betreffen insbesondere den Umgang mit dem Übergang der Grundzuständigkeit für den Messstellenbetrieb bei EEG-Anlagen von den Anlagenbetreiberinnen und -betreibern auf den grundzuständigen Messstellenbetreiber nach MsbG (i.d.R. Netzbetreiber) unmittelbar mit Inkrafttreten des MsbG. Voraussichtlich im September 2016 wird die Clearingstelle EEG ein Empfehlungsverfahren zu Anwendungsfragen, die sich für EEG-Anlagen aus dem MsbG ergeben, einleiten.
Zu den wesentlichen Empfehlungen an den Netzbetreiber gehört u.a. Betreiber von EEG-Anlagen über das Inkrafttreten des MsbG hinzuweisen und um Mitteilung zu bitten, wer den künftigen Messstellenbetrieb übernehmen soll. Dabei empfiehlt es sich, die Rechte und Pflichten der Beteiligten schriftlich festzuhalten.
Für den Fall, dass bei EEG-Anlagen der (vollständige) Messstellenbetrieb vor dem Inkrafttreten des MsbG vom Anlagenbetreiber bzw. einem Dritten durchgeführt wurde und sich der Netzbetreiber vor dem Inkrafttreten des MsbG beim Anlagenbetreiber meldet und ihn darüber informiert, dass er künftig den Messstellenbetrieb als grundzuständiger Messstellenbetreiber durchführen möchte, scheidet eine konkludente Weiterführung des Messstellenbetriebs durch den Anlagenbetreiber bzw. den Dritten aus. Weiter heißt es in den Handlungsempfehlungen, sollte der Netzbetreiber den vorgeschlagenen dritten Messstellenbetreiber ablehnen und es nicht geklärt werden können, ob dieser den einwandfreien Messstellenbetrieb nach MsbG gewährleisten kann, besteht die Möglichkeit, ein besonderes Missbrauchsverfahren bei der BNetzA anzustrengen.

 

++ Stadtwerke Saarbrücken GmbH reduziert Ihre Differenzenergiekosten
Als Verteilnetzbetreiber im synthetischen Bilanzierungsverfahren haben Sie laut § 12 StromNZV die Aufgabe, die sog. Differenzzeitreihe in einem Bilanzkreis zu führen und durch Handel am Stromgroßhandelsmarkt auszugleichen. Letzteres wird dabei häufig von einem entsprechenden Handelsdienstleister durchgeführt. Essentiell für die Differenzenergiebewirtschaftung ist dabei die Güte des Prognosefahrplans, mit welchem die Glattstellung am Strommarkt erfolgt. Abweichungen zwischen der Prognose und der Ist-Differenzzeitreihe führen zum Zu- bzw. Verkauf von Ausgleichsenergie, welche aufgrund ihrer Volatilität ein erhebliches Preisrisiko nach sich zieht.
Zur Reduktion dieses Preisrisikos haben die Stadtwerke Saarbrücken eine auf die kundenspezifischen Rahmenbedingungen adaptierbare Lösung entwickelt. „Auf Basis der historischen Daten im Netzgebiet unseres Kunden bauen wir ein hochauflösendes Prognosemodell der Differenzzeitreihe auf und können damit täglich eine Differenzenergieprognose erstellen, welche über die bestehende Handelsinfrastruktur des Kunden, bspw. über den bestehenden Dienstleister, am Markt glattgestellt werden kann“, erzählt Martin Germann, Leiter Portfoliomanagement bei den Stadtwerken Saarbrücken. „Im Schnitt reduzieren wir die Exposition zum Ausgleichsenergiemarkt unserer Kunden um ca. 50%. Dies zieht eine Kosteneinsparung von ca. 2 € je SLP-Zählpunkt im Jahr nach sich. Beispielsweise rechnen wir bei einem Verteilnetzbetreiber mit 40.000 SLP-Zählpunkten mit einem Einsparpotenzial von 80.000 € im Jahr,“ so Germann weiter. „Dabei gestalten wir die Dienstleistung aus Kundensicht risikolos, indem wir nur bei tatsächlicher und nachgewiesener Kosteneinsparung im Vergleich zur vorherigen Bewirtschaftung ein Entgelt haben möchten. Sparen unsere Kunden kein Geld, gehen wir mit ihnen leer aus. Chancen und Risiken werden geteilt. Dieser Ansatz hebt uns vom Markt ab.“
Weiterführende Informationen erhalten Sie hier.

 

++ Startschuss für CALLIA-Projekt gefallen
Wie die TransnetBW informiert, ist das Projekt CALLIA gestartet. In den nächsten 33 Monaten erforscht ein multinationales Konsortium die Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Integration von erneuerbaren Energien ins europäische Stromnetz, um die Energieziele der Europäischen Union zu erreichen. CALLIA untersucht, wie die Zusammenarbeit benachbarter Verteilnetzbetreiber in der Praxis umgesetzt werden kann. Das Projekt entwickelt dazu die notwendige Architektur sowie ein Interface für die Interaktion beziehungsweise den Produktaustausch zwischen den Verteilnetzbetreibern (sog. Agentensystem).
Die TransnetBW unterstützt CALLIA insbesondere in den Bereichen von netzdienlichen Marktprodukten, Marktstrategien sowie der Bilanzierung. Darüber hinaus setzt sie sich für eine Weiterentwicklung und Harmonisierung der Rollen- und Aufgabenteilung unter den Netzbetreibern unterschiedlicher Spannungsebenen ein. Ein Schwerpunkt hierbei liegt auf der Integration von erneuerbaren Energien auf dezentraler Ebene und deren Nutzbarkeit im Bereich der Systemdienstleistungen. CALLIA gehört laut Unternehmensangaben zum europäischen Förderprogramm ERA-Net Smart Grids Plus. Die Projektkosten belaufen sich auf knapp 4,9 Mio. Euro.

 

++ Forschungsprojekt Smart Area Aachen abgeschlossen
Die STAWAG (Stadtwerke Aachen) hat die Forschungsergebnisse zum Projekt Smart Area Aachen vorgestellt. Im Mittelpunkt des Forschungsprojektes stand die Frage, wie das intelligente Stromnetz der Zukunft mit einem hohen Anteil an unregelmäßig einspeisenden erneuerbaren Energien gestaltet sein kann und vor allem, wie es störungsfrei funktionieren kann. Laut STAWAG wurden dazu von den 13 Projektpartnern in 6 Teilbereichen technische Lösungen erarbeitet. In einem abschließenden Feldtest wurden die Komponenten in dem Stromnetz im Stadtgebiet von Aachen, der Gemeinde Simmerath und der Stadt Monschau erprobt.
Es wurde u.a. ein Prototyp einer intelligenten Ortsnetzstation aufgebaut, der auf die Anforderungen künftiger Netze ausgerichtet ist. Darüber hinaus konnte der kostenintensive Ersatz oder Ausbau von zusätzlichen Leitungen durch die Entwicklung neuer Regelungsverfahren für regelbare Ortsnetztransformatoren (rONT) vermieden werden. Es gelang, neue Netzwerkkomponenten und Datenmodelle zu entwickeln, die eine spartenübergreifende Nutzung ermöglichen. Außerdem optimiert ein neues Verfahren die Instandhaltung heutiger und künftiger Netze.

 

++ EnBW-Start-up gewinnt Digital Leader Award
Das EnBW-Start-up SM!GHT hat beim Digital Leader Award in der Kategorie „Digitize Society“ den 1.Preis gewonnen. Einer Unternehmensmitteilung zufolge bietet SM!GHT Multifunktionsmasten zur Straßenbeleuchtung an. Diese stellen außer der reinen Beleuchtung auch öffentliches WLAN, Ladetechnik für E-Mobile oder Umweltsensoren etwa für Feinstaub zur Verfügung. Alle erhobenen Daten lassen sich über eine elektronische Plattform vernetzen, übertragen und anschließend auswerten.
Der Digital Leader Award unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Gabriel zeichnet Projekte aus, die den digitalen Wandel vorantreiben. Vergeben wird er in 6 Kategorien. In der Kategorie „Digitize Society“ waren Ideen für die intelligente Stadt von morgen (Smart City) gefragt. Dazu zählen Mobilitätslösungen, aber auch digitale Infrastrukturen für Strom, Glasfaser oder Wasser. Für die Beurteilung stehen die Intelligenz der Lösungen und der gesellschaftliche Nutzen der eingesetzten Produkte, Lösungen und Dienstleistungen im Mittelpunkt.

 

Messwesen in den Medien
++ Stadt der Speicher startet
https://www.zfk.de/strom/stromspeicher/artikel/stadt-der-speicher-startet.html

++ Energieeinsparung-Smarte Heizung dank Wetterdaten aus der Cloud
http://www.wiwo.de/technologie/green/tech/energieeinsparung-smarte-heizung-dank-wetterdaten-aus-der-cloud/13891000.html

++ Mit Smarthome-Technik gegen Einbrecher
http://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/sicherheitstechnik-im-haus-mit-smarthome-technik-gegen-einbrecher/13912124.html

++ Video: Softwareprobleme bei Smart Homes (ca. 4 min.)
http://www.dw.com/de/softwareprobleme-bei-smart-homes/a-19262787

++ 50Komma2 Fachbeitrag: Geschützter Arbeitsplatz
http://www.50komma2.de/wp/geschuetzter-arbeitsplatz/