Inhalte des MeteringForum. Newsletters August 2017

Veranstaltungshinweise
++ ZVEI metering days am 19./20. September in Fulda

Topmeldungen
++ EGT setzt beim Rollout intelligenter Messsysteme auf co.met
++ Smart-Grid-Projekt zwischen Deutschland und Frankreich startet
++ Mieterstromgesetz in Kraft getreten
++ Netze BW testet intelligente Gaszähler
++ Smart-City: Stadtwerke München und ParkHere starten Pilotprojekt
++ Stadtwerke Flensburg: Umfrage zu Smart Meter vorgestellt

Messwesen in den Medien
++ Smart Metering: Mehrwert für Netzbetreiber
++ Intelligente Architekturen für Smart-Home-Gateways
++ Neues Energiewende-Portal SMARD online
++ Honda Smart Home System: Das Kraftwerk to go
++ VDE will einheitliches Management für Ladesäulen
++ Ista: Deutscher Energiedienstleister für 4,5 Milliarden Euro nach China verkauft

Veranstaltungshinweise

++ ZVEI metering days am 19./20. September in Fulda
Informieren Sie sich auf dem Branchentreff für das Smart Metering. Erhalten Sie Antworten auf Ihre Fragen zur Umsetzung des Smart Meter Rollout und neue Impulse für Ihr Geschäftsumfeld.
Gemeinsam mit unserem Partner Next Level Integration GmbH treffen Sie co.met am 19. und 20. September in Fulda auf den „metering days“. Melden Sie sich als co.met Kunde an und erhalten Sie 10% Rabatt auf die Teilnehmergebühren. Gerne können Sie vorab einen Termin mit uns vereinbaren. Schicken Sie dazu einfach eine E-Mail mit Ihrem Wunschtermin an kontakt@co-met.info.

Topmeldungen
++ EGT setzt beim Rollout intelligenter Messsysteme auf co.met
Gemeinsam mit der co.met GmbH wird die EGT Energie GmbH aus Triberg den Rollout moderner Messeinrichtungen (mME) und intelligenter Messsysteme (iMs) in ihrem Netzgebiet starten. Zur Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen setzt die EGT auf die ganzheitliche Smart Energy Network-Lösung (SEN) des zertifizierten Metering Dienstleisters aus Saarbrücken.
„Nachdem wir uns sehr intensiv mit mehreren Anbietern von Gatewayadministration auseinander gesetzt haben, ist unsere Entscheidung auf die co.met gefallen. Sie hat mit ihrem Dienstleistungspaket insgesamt am besten zu unserem sehr umfangreichen Anforderungskatalog gepasst“, so Hartmut Burger, Leiter Messstellenbetrieb.
Nach den ersten Workshops steht als nächster großer Step für einen erfolgreichen Rollout die gemeinsame Erstellung des EMT-Sicherheitskonzepts an. Noch in diesem Jahr soll ein Pilotprojekt mit ausgewählten Kunden starten, bei denen herkömmliche Messeinrichtungen durch moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme ersetzt werden.
„Wir sind froh, mit der EGT einen kompetenten und innovativen Kunden von unserer Lösung überzeugt zu haben, der klare Vorstellungen hat und uns mit seinen Ideen fordert“, so Thomas Hemmer, Geschäftsführer der co.met GmbH.

++ Smart-Grid-Projekt zwischen Deutschland und Frankreich startet
Im Rahmen des Deutsch-Französischen Ministerrats wurde die Smart Border Initiative der Energieunternehmen Enedis und innogy in eine Gruppe von Projekten aufgenommen, die für die künftige Kooperation beider Staaten besonders relevant sind, teilte innogy mit. Ziel der Smart Border Initiative ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Raum Saarland/Lothringen. Enedis und innogy haben für ihre Initiative den Status als Project of Common Interest (PCI) bei der EU-Kommission beantragt, damit das grenzüberschreitende Smart Grid auf Verteilnetzebene realisiert werden kann.
Die Projektdauer der Smart Border Initiative ist auf vier Jahre angesetzt. Das Projektvolumen soll bei etwa 35 Mio. Euro liegen. Neben dem Smart Grid gehören die Bereiche Smart Mobility (E-Mobilität) und Energy Efficiency/Sector Coupling (Energieeffizienz und Sektorkopplung) zum Projekt. Im nächsten Schritt wollen die Unternehmen Enedis und innogy sowie die innogy-Tochterunternehmen VSE und energis in die Planung einsteigen und eine geeignete Region im Raum Saarland/Lothringen für den Bau der grenzüberschreitenden Mittelspannungsverbindung identifizieren.

++ Mieterstromgesetz in Kraft getreten
Das Mieterstromgesetz ist nach Angaben des BMWi am 25. Juli 2017 in Kraft getreten. Als Mieterstrom wird Strom bezeichnet, der in Solaranlagen auf dem Dach eines Wohngebäudes erzeugt und an Letztverbraucher (insbesondere Mieter) in diesem Gebäude oder in Wohngebäuden und Nebenanlagen im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang ohne Netzdurchleitung geliefert wird. Anders als beim Strombezug aus dem Netz entfallen beim Mieterstrom einige Kostenbestandteile wie Netzentgelte, netzseitige Umlagen, Stromsteuer und Konzessionsabgaben.
Ziel der Förderung ist, Mieter unmittelbar an der Energiewende zu beteiligen und weitere Anreize für den Betrieb von Solaranlagen auf Wohngebäuden zu schaffen. Im EEG 2017 wird dafür ein Förderanspruch für direkt gelieferten Strom aus Solaranlagen auf Wohngebäuden verankert. Danach erhält der Betreiber einer solchen Anlage einen Mieterstromzuschlag. Dieser orientiert sich an den im EEG genannten Einspeisevergütungen abzüglich eines Abschlags. Die Höhe des Mieterstromzuschlags hängt von der Größe der Solaranlage und dem PV-Zubau insgesamt ab. Sie wird laut BMWi zwischen 2,2 Cent/kWh und 3,8 Cent/kWh liegen. Der von den Mietern nicht verbrauchte Strom wird ins Netz der allgemeinen Versorgung eingespeist und vergütet.
Um die infolge der Mieterstromförderung entstehenden zusätzlichen Kosten zu begrenzen, wird der durch den Mieterstromzuschlag förderfähige Solaranlagen-Ausbau auf 500 MW pro Jahr beschränkt. Wichtig ist, dass der Mieter seinen Stromanbieter weiterhin frei wählen kann und Mieterstrom zu attraktiven Konditionen angeboten bekommt. Daher beinhaltet das Gesetz Vorgaben für die Laufzeit des Mieterstromvertrags, verbietet die Kopplung mit dem Mietvertrag und sieht eine Preisobergrenze für Mieterstrom vor.

++ Netze BW testet intelligente Gaszähler
Netze BW hat mit einem Feldtest im Gasbereich begonnen. Dafür installierten Mitarbeiter der EnBW-Tochter in Filderstadt (Kreis Esslingen) Ultraschall-Haushaltszähler von Landis + Gyr. Wie der Netzbetreiber informiert, haben insgesamt zehn Haushalte im Mittleren Neckarraum sowie im Gebiet der Ettlinger Schwester Netze-Gesellschaft Südwest ihre Kooperation angeboten. Alle beteiligten Haushalte würden bereits stromseitig über ein intelligentes Messsystem aus bisherigen Feldtests verfügen.
Die erste Phase des Feldtest mit dem Partner Landis + Gyr ist zunächst bis Ende 2017 angelegt. „Wir wollen auch im Gasbereich frühzeitig Erfahrungen mit der Digitalisierung des Messwesens sammeln und insbesondere den Nutzen intelligenter Messsysteme über die Stromsparte hinweg sicherstellen“, erläuterte Projektleiter Arkadius Jarek. Zudem dürfte die Mehrspartigkeit für die Entwicklung neuer Dienstleistungen auf Basis der intelligenten Zählerwelt eine Rolle spielen.

++ Smart-City: Stadtwerke München und ParkHere starten Pilotprojekt
Die Stadtwerke München (SWM), die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) und das Münchner Startup ParkHere haben mit einem Praxistest elektronischer Parksensoren begonnen, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Diese zeigen an der Mobilitätsstation Münchner Freiheit freie CarSharing-Stellplätze, darunter Lade-Parkplätze für E-Mobile, an. Die Technik dafür liefert ParkHere. Das im Jahr 2015 gegründete Start-up ist eine Ausgründung der Technischen Universität München (TUM).
Das System basiert auf energieautarken Drucksensoren, welche im Asphalt installiert werden. „Der Sensor nutzt das ‚Energy Harvesting‘-Prinzip und generiert seine benötigte Energie durch das Gewicht der überfahrenden Autos beim Ein- oder Ausparken. Es wird weder eine externe Stromversorgung noch werden wartungsintensive Batterien benötigt“, erläuterte Felix Harteneck, CEO von ParkHere. Im Rahmen des Pilotprojekts lasse sich der Belegungsstatus der sechs CarSharing-Parkplätze an der Münchner Freiheit zunächst nur auf einer Internetseite der MVG ablesen. Künftig soll dies auch in der App „MVG more“ möglich sein. Die Datenübertragung erfolge via Mobilfunk.

++ Stadtwerke Flensburg: Umfrage zu Smart Meter vorgestellt

Die Stadtwerke Flensburg haben das Marktforschungsinstitut Innofact beauftragt, eine Umfrage zum Thema Smart Metering und zum Stromverbrauch durchzuführen. Laut den Stadtwerken sind 60% aller Befragten daran interessiert, den Stromverbrauch auf ihrem Rechner einsehen zu können. Fast die Hälfte der Umfrageteilnehmer glaubt, dass sie durch den Einsatz eines Smart Meter etwa 15% Strom einsparen kann. Rund zwei Drittel der Befragten würden ihre Verhaltensweise bei der Nutzung des Stroms ändern.
Wie die Umfrage weiter zeigt, sind Frauen preissensibler im Bezug auf den Mehrpreis eines intelligenten Messsystems: 21% der Frauen wären bereit, hierfür mehr Geld auszugeben, bei den Männern sind es 27%. Fast die Hälfte der Umfrage-Teilnehmer würde bis zu 5 Euro pro Monat mehr für einen Smart Meter ausgeben. Für weitere 22% ist bei 15 Euro Schluss. Zudem möchte rund die Hälfte der Befragten Einsparerfolge häufiger dokumentiert und abgerechnet haben. Sie wünschen sich eine monatliche Rechnung wie in der Telekommunikation statt gleicher Abschläge mit einer Rück- oder Nachzahlung am Ende des Abrechnungszeitraumes.

Messwesen in den Medien
++ Smart Metering: Mehrwert für Netzbetreiber
http://www.stadt-und-werk.de/meldung_26803_Mehrwert+f%C3%BCr+Netzbetreiber.html

++ Intelligente Architekturen für Smart-Home-Gateways
http://www.all-electronics.de/smart-home-gateways/

++ Neues Energiewende-Portal SMARD online
http://www.energiezukunft.eu/umwelt/wirtschaft/neues-energiewende-portal-smard-online-gn104827/

++ Honda Smart Home System: Das Kraftwerk to go
http://www.wiwo.de/technologie/green/tech/honda-smart-home-system-das-kraftwerk-to-go/19985222.html

++ VDE will einheitliches Management für Ladesäulen
https://www.photovoltaik.eu/Archiv/Meldungsarchiv/VDE-will-einheitliches-Management-fuer-Ladesaeulen,QUlEPTc3NDAzOCZNSUQ9MTEwOTQ5.html

++ Ista: Deutscher Energiedienstleister für 4,5 Milliarden Euro nach China verkauft
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/ista-deutscher-wasserableser-fuer-4-5-mrd-euro-nach-china-verkauft-a-1160059.html