Newsletter_banner

PDF-Version des Newsletters

Inhalte des MeteringForum. Newsletters Juni 2016


Topmeldungen
++ Vorrang für Glasfaser im Südwesten
++ Veraltete Hauselektrik: Deutschland hat massiven Nachholbedarf
++ Umweltministerium Baden-Württemberg fördert Smart-Grids-Projekte
++ Stadtwerke Heidelberg starten virtuelles Kraftwerk
++ EEBus-Standard für Nichtmitglieder geöffnet
++ Zweifacher Meilenstein in der Energieübertragung für Prysmian
Messwesen in den Medien
++ Digitalisierungsgesetz: Abgeordnete zwischen Skepsis und Ablehnung
++ Energiewende: AirBnB für Strom
++ Sicherer Betrieb von intelligenten Stromnetzen
++ Disruption in der Haustechnik
++ Fachbericht: Kundenselbstablesung vereinfacht Verbrauchsdatenerfassung

 

Veranstaltungshinweis


++ Messe: IFAT 2016 in München vom 30. Mai bis 3. Juni 2016
Besuchen Sie die co.met GmbH auf der IFAT in München vom 30. Mai bis 3. Juni 2016 auf dem Gemeinschaftsstand in Halle B1, Stand 329 bei der msu solutions GmbH!

 

Topmeldungen


++ Vorrang für Glasfaser im Südwesten
Mit seiner Breitband-Offensive 4.0 setzt Baden-Württemberg auf den flächendeckenden Glasfaserausbau und eine starke kommunale Förderung. „Erfolgreiche Digitalisierung und damit die Zukunft des Mittelstands- und Innovationsstandortes Baden-Württemberg steht und fällt mit der richtigen Infrastruktur. Beim Breitbandausbau haben Glasfaserleitungen für uns Vorrang vor kupferbasierten Lösungen. Wir haben mittelfristig das Ziel, dass jedes Gebäude in Baden-Württemberg einen Glasfaseranschluss erhält. Der Schwerpunkt des Netzausbaus soll dabei auf dem Glasfaserausbau über das Betreibermodell liegen“, heißt es im Koalitionsvertrag der grün-schwarzen Landesregierung.
Weitere Informationen zur Breitband-Offensive 4.0: https://www.zfk.de/unternehmen/artikel/vorrang-fuer-glasfaser-im-suedwesten.html

++ Veraltete Hauselektrik: Deutschland hat massiven Nachholbedarf
Allein in Deutschland sind Millionen von Bestandsgebäuden elektrotechnisch überaltert. Besonders bei den Altbauten der Nachkriegszeit bis Anfang der Achtzigerjahre herrscht großer Sanierungsbedarf. Zeitgemäße Installationen sind in der Lage, die Einspeisung aus der Photovoltaik-Anlage zu steuern, sie kontrollieren im Smart Grid, ob der i3 vor der Haustür Energie benötigt und beherbergen ganz nebenbei auch den Internet- und Fernsehanschluss.
Was bei Altbestand unter Umständen aufwändig und teuer ist, müsste angehenden Häuslebauern leichter von der Hand gehen. Neue Anlagen sollten den Stromverbrauch messen und steuern können, um zukunftssicher zu sein. Die Elektroinstallation stiefmütterlich zu behandeln, kann sich in nicht allzu ferner Zukunft negativ auf den Wert des Gebäudes auswirken. Trotzdem scheuen viele die Auseinandersetzung mit der neuen Technik; zudem fehle es an finanzieller Förderung für Renovierung und Sanierung, kritisieren etwa die Experten der Hager Group. Für eine erfolgreiche Energiewende ist es allerdings notwendig, dass diese auch in die Privathaushalte einzieht.
Weitere Informationen zum Artikel:
http://hagergroup.com/annualreport/2015/?language=de&article=sauerbruch-ebers
http://www.energie.de/details/3/veraltete_hauselektrik_deutschland_hat_massiven_nachholbedarf_100008409/

++ Umweltministerium Baden-Württemberg fördert Smart-Grids-Projekte
Die Landesregierung Baden-Württemberg fördert ab sofort 2 Projekte, die auf der Ebene der Verteilnetze dazu beitragen sollen, Angebot und Nachfrage besser aufeinander abzustimmen sowie Erzeugungsanlagen, Speicher und Verbraucher mittels moderner Informations- und Kommunikationstechniken intelligent miteinander zu vernetzen. Dazu wurden im Mai die Förderbescheide überreicht.
Etwa 360.000 Euro erhält zum einen das International Solar Energy Research Center Konstanz (ISC) für das Projekt „Ehoch4-Quartier 4.0“. Das Vorhaben soll im Landkreis Sigmaringen auf dem ehemaligen Gelände der Oberschwabenkaserne, auf dem derzeit auch ein Energie- und Freizeitpark für erneuerbare Energien entsteht, realisiert und wissenschaftlich ausgewertet werden. Auf dem Areal stehen Photovoltaik, Wasserkraft und Biogas zur Verfügung. Verschiedene Energiewandlungsverfahren aus Solar-, Akku-, Kraft-Wärme-Kopplung- und Wärmepumpentechnik sollen hierbei miteinander kombiniert werden. Neben der Maximierung des Eigenverbrauchsanteils soll dem Netzbetreiber sowohl positive als auch negative Regelenergie zur Verfügung gestellt werden können. In Abhängigkeit von Strombedarf und Netzauslastung soll das System bei Wärmebedarf selbständig entscheiden, ob die Strom erzeugende KWK-Technik oder die Strom absorbierende Wärmepumpentechnik zum Einsatz kommt.
Über 352.000 Euro erhält zum anderen ein Konsortium von 7 Partnern unter Führung des Forschungszentrums Informatik am KIT in Karlsruhe für das Projekt „DSM-Plattform BW“. Das Ziel des Vorhabens ist die Konzeption und prototypische Umsetzung einer Online-Plattform, welche die Potenziale einer gesteuerten Stromnachfrage (Demand-Side-Management) in Baden-Württemberg in hoher regionaler und zeitlicher Auflösung erfassen und darstellen kann.

++ Stadtwerke Heidelberg starten virtuelles Kraftwerk
Die Stadtwerke Heidelberg werden im Mai ein zweijähriges Projekt zum Aufbau eines virtuellen Kraftwerks starten, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Dazu wollen sie kleine Erzeugungsanlagen, Speicher und steuerbare Verbraucher auf einer IT-Plattform vernetzen. Ziel sei es, technische und wirtschaftliche Potenziale des so entstehenden flexiblen Kombi-Kraftwerks zu überprüfen. In den nächsten Wochen planen die Stadtwerke, zusammen mit Partnern aus der Energie- und der IT-Branche, BHKW, PV-Anlagen, Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen an das virtuelle Kraftwerk anzuschließen.
Das baden-württembergische Umweltministerium fördert das Projekt „mikroVKK – mikro virtuelle Kombikraftwerke“ in seinem Programm „Demonstrationsprojekte Smart Grids und Speicher Baden-Württemberg“. Projektende ist für Oktober 2017 vorgesehen.

++ EEBus-Standard für Nichtmitglieder geöffnet
Die Version 1.0 des Standards der EEBus-Initiative, der die Interoperabilität im Internet of Things ermöglicht, ist nach mehreren erfolgreichen Praxistests nun freigegeben und offen zugänglich gemacht worden, informiert die Initiative. Laut EEBus-Initiative soll „eine weitere proprietäre Insellösung“ vermieden werden. Die erstmalig veröffentlichte Spezifikation des Standards in der Version 1.0 soll zudem kompatibel mit allen Weiterentwicklungen bleiben. Der EEBus-Initiative gehören knapp 60 Unternehmen und Verbände an, zum Beispiel europäische Unternehmen der Energie-, Haushaltsgeräte-, Telekommunikations- und Elektronikwirtschaft sowie Unternehmen der deutschen Automobilindustrie und deutschen Heizungsbranche. Auf den Standard kann ab sofort jeder Interessierte über die Website zugreifen, unabhängig von einer Mitgliedschaft in der Initiative.
Die EEBus-Initiative unterscheidet grundsätzlich zwischen Inhalten – also dem Datenmodell, das übertragen wird – und der Art des Transports, dem Kommunikationsweg. Das EEBus-Datenmodell „SPINE“ (Smart Premises Interoperable Neutral-Message Exchange) kann über viele Kommunikationswege und Protokolle transportiert werden und wurde in Version 1.0 jetzt offengelegt.
Weitere Informationen zum Konzept der EEBus-Initiative: https://www.eebus.org/technologie-konzept/

++ Zweifacher Meilenstein in der Energieübertragung für Prysmian
Prysmian Group, der Weltmarktführer im Bereich Energie- und Kommunikationskabel und Systeme, hat zwei rekordbrechende Meilensteine auf dem Gebiet der Stromübertragung erreicht. Wie der Konzern bekannt gab, wurde die Entwicklung und Erprobung seiner neuen masseimprägnierten 700 kV MI-PPL und 600 kV vernetzten Polyethylen Kabelsysteme (VPE) für Anwendungen in der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) erfolgreich durchgeführt.
Weitere Informationen zur neuen Technik:
http://w3.windmesse.de/windenergie/news/21899-zweifacher-meilenstein-in-der-energieubertragung-fur-prysmian

Messwesen in den Medien


++ Neue Chancen durch Digitalisierung
https://www.zfk.de/unternehmen/prozesseitbreitband/artikel/neue-chancen-durch-digitalisierung.html

++ Energiewende: AirBnB für Strom
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/energiewende-airbnb-fuer-strom-a-1088664.html

++ Projekt „GridBox“
https://www.scs.ch/blog/wp-content/uploads/2015/04/Vorstellung_GridBox_Webseite_SCS_20150814.pdf

++ Sicherer Betrieb von intelligenten Stromnetzen
http://www.euwid-energie.de/news/energieeffizienz/einzelansicht/Artikel/sicherer-betrieb-von-intelligenten-stromnetzen.html

++ Disruption in der Haustechnik
http://www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/disruption-in-der-haustechnik_100023056/

++ Fachbericht: Kundenselbstablesung vereinfacht Verbrauchsdatenerfassung
http://www.co-met.info/kundenselbstablesung-vereinfacht-verbrauchsdatenerfassung/


Wenn Sie den MeteringForum. Newsletter in Zukunft nicht mehr erhalten möchten, geben Sie uns bitte unter MeteringForum@co-met.info Bescheid oder melden Sie Ihre E-Mailadresse unter http://www.co-met.info/meteringforum/newsletter-meteringforum/ ab.

MeteringForum.
powered by co.met
Telefon: (0681) 587 2728
E-Mail: MeteringForum@co-met.info
co.met GmbH
Firmensitz: Hohenzollernstr. 75, 66117 Saarbrücken
Amtsgericht Saarbrücken, HRB-Nr. 12486
Vorsitzender des Aufsichtsrates: Harald Schindel
Geschäftsführer: Dipl.-Ing., EUR ING Peter Backes, Thomas Hemmer

Zum Lesen der rechtlichen Hinweise dieser Mail, kopieren Sie bitte die aufgeführte URL in Ihren Browser oder folgen Sie dem Link.
http://disclaimer.tec-saar.de/co-met.htm