In eigener Sache
++ Smart-Meter Kooperation MeteringSüd entscheidet sich für Prozessdienstleistungen von Next Level Integration und co.met
++ endica und co.met starten gemeinsam in Richtung Rollout der intelligenten Messsysteme
++ Stadtwerke Norderney entscheidet sich für Zusammenarbeit mit iS Software und co.met

Topmeldungen
++ BNetzA: 99% der Netzbetreiber übernehmen weiterhin den Messstellenbetrieb
++ Bundeskabinett erleichtert Einsatz von E-Taxis
++ Discovergy präsentiert Prototyp des selbst entwickelten Smart-Meter-Gateways
++ devolo stellt Smart-Heizen-Paket vor
++ Autarkes Stromnetz: „Blackout gewünscht“

Messwesen in den Medien
++ Fachbericht: Reibungslos durch den Rollout
++ Home Smart Home
++ Elektroautos – Neue Standards für sicheres Laden und Abrechnen
++ Smart-City: Der Schlüssel liegt in den Daten
++ Eon steuert Photovoltaik-Anlagen mit Smart Metern

 
In eigener Sache
++ Smart-Meter Kooperation MeteringSüd entscheidet sich für Prozessdienstleistungen von Next Level Integration und co.met
Die in Augsburg ansässige Smart-Meter-Kooperation MeteringSüd GmbH & Co. KG beauftragt die Next Level Integration GmbH mit dem gesamthaften IT-Hosting. Der Metering-Dienstleister co.met übernimmt als Projektpartner die Bereitstellung des zertifizierten Rechenzentrums und die Prozessunterstützung. Die MeteringSüd GmbH & Co. KG mit Sitz in Augsburg wurde von acht regionalen und kommunalen Energieunternehmen aus Bayern und Baden-Württemberg gemeinsam gegründet. Sie wird den Betrieb der über 1,1 Million Messstellen für Strom übernehmen, die in den Netzgebieten der Gesellschaften liegen. Darunter befinden sich 200.000 Zähler, die in den kommenden Jahren mit einem intelligenten Messsystem (Smart Meter) ausgerüstet werden. Diese Geräte bestehen aus einem digitalen Stromzähler sowie dem Gateway, einer Kommunikationseinheit zur Datenübermittlung

++ endica und co.met starten gemeinsam in Richtung Rollout der intelligenten Messsysteme
Der Metering-Dienstleister co.met GmbH und der IT‐Verbund von Stadt- und Gemeindewerken endica GmbH unterzeichneten am 26.08.2017 einen Vertrag über die gemeinsame SmartWorld-Komplettlösung. Die strategische Partnerschaft beinhaltet eine voll integrierte Gesamtlösung für den Rollout, die Gateway-Administration und den Betrieb intelligenter Messsysteme.
Die seit 2004 bestehende Partnerschaft zwischen der aus dem Zweckverband KIVBF hervorgegangenen endica GmbH und dem Saarbrücker Unternehmen co.met GmbH war bislang auf Dienstleistungen im klassischen Metering fokussiert. Jetzt haben die Partner ihr gemeinsames Portfolio signifikant erweitert, um ihre Kunden bei der Lösung der Vorgaben, die der Gesetzgeber für die Digitalisierung der Energiewende gemacht hat, effizient und effektiv zu unterstützen.

++ Stadtwerke Norderney entscheidet sich für Zusammenarbeit mit iS Software und co.met
Für die Umsetzung der Smart-Meter-Gateway-Administration nach den Vorgaben des neuen Messstellenbetriebsgesetzes haben sich die Stadtwerke Norderney nach einem intensiven Auswahlverfahren für die Zusammenarbeit mit dem Branchenspezialisten iS Software GmbH aus Regensburg entschieden. iS Software bietet ihren Kunden, gemeinsam mit den Metering-Experten der co.met GmbH aus Saarbrücken, ein Komplett-Paket für den Rollout intelligenter Messsysteme an, erklärten die Stadtwerke.

 
Topmeldungen
++ BNetzA: 99% der Netzbetreiber übernehmen weiterhin den Messstellenbetrieb

Die BNetzA hat Mitte September die Auswertung der bei ihr eingegangenen Anzeigen der grundzuständigen Messstellenbetreiber für Strom, die für den Einbau, die Wartung und den Betrieb von intelligenter Messtechnik verantwortlich sind, veröffentlicht. Netzbetreiber hatten der BNetzA nach dem Messstellenbetriebsgesetz bis zum 30. Juni 2017 anzuzeigen, ob sie auch in Zukunft den Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme als grundzuständiger Messstellenbetreiber wahrnehmen wollen.
Die Veröffentlichung umfasst 50,9 Mio. Zählpunkte von 899 Betreibern von Elektrizitätsnetzen der allgemeinen Versorgung und geschlossenen Elektrizitätsverteilernetzen nach dem Energiewirtschaftsgesetz. Von diesen Netzbetreibern haben lediglich sieben nicht die Absicht, als grundzuständiger Messstellenbetreiber für intelligente Messtechnik in ihren Netzen tätig zu bleiben. Die Anderen gaben an, auch in Zukunft im Rahmen dieser Tätigkeit als grundzuständiger Messstellenbetreiber voraussichtlich 6,5 Mio. Pflichteinbaufälle ausstatten zu wollen.

++ Bundeskabinett erleichtert Einsatz von E-Taxis
Das Bundeskabinett hat die Zweite Verordnung zur Änderung der Mess- und Eichverordnung beschlossen, die auch den Einsatz von E-Taxis in der Praxis erleichtern und damit die E-Mobilität weiter voranbringen soll. Wie das BMWi informierte, beinhaltet die geänderte Mess- und Eichverordnung die Maßgaben des Bundesrates und definiert Wegstreckensignalgeber für Taxameter als Teilgerät.
So können einerseits Kfz-Hersteller von vornherein einen konformitätsbewerteten Wegstreckensignalgeber mit einer geeigneten Schnittstelle für den Anschluss eines Taxameters im Fahrzeug verbauen. Andererseits erhalten aber auch Taxiunternehmen die Möglichkeit, in ein Fahrzeug einen konformitätsbewerteten Wegstreckensignalgeber eines beliebigen Herstellers nachzurüsten. Zudem hat das Kabinett mit der geänderten Verordnung die Möglichkeiten erweitert, in E-Ladesäulen Daten zu speichern und diese anzuzeigen. Das BMWi erwartet, dass sich dies positiv auf die Erweiterung der Ladeinfrastruktur auswirken wird.

++ Discovergy präsentiert Prototyp des selbst entwickelten Smart-Meter-Gateways
Discovergy hat laut eigenen Angaben die Anmeldung zur Zertifizierung seines Smart-Meter-Gateways nach Common Criteria beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) abgeschlossen. Den Prototypen zeigte das Unternehmen erstmals im Rahmen der metering days in Fulda. Zudem präsentierte Discovergy den in der Entwicklung befindlichen Prepaid-Stromzähler, der die Abrechnung des Stroms per Vorkasse ermöglicht. Der Prepaid-Zähler kann aus der Ferne aufgeladen werden, was die Akzeptanz erhöhen und Inkasso-Kosten minimieren dürfte.
Mit dem Antrag zur BSI-Zertifizierung des Smart-Meter-Gateway und dem zugrundeliegenden Security-Target will das Unternehmen den Grundstein für die Sicherheitsarchitektur legen. Darüber hinaus plant Discovergy auch weiterhin Mehrwertdienste bereitzustellen, die z.B. die Zuordnung von Verbräuchen zu einzelnen Geräten oder auch die frühzeitige Erkennung von fehlerhaften Geräten ermöglichen sollen.

++ devolo stellt Smart-Heizen-Paket vor

devolo bietet künftig ein neues „Smart Heizen Paket“. Dieses besteht aus einer Home Control-Zentrale, zwei Heizkörperthermostaten und einem Raumthermostat, erklärte das Unternehmen. Über die Zentrale werden sämtliche Aktionen im Smart Home gesteuert. Die beiden Heizkörperthermostate verfügen über einen batteriebetriebenen Motor und ersetzen die gewöhnlichen Thermostate. Kunden können die Temperatur entweder über das Raumthermostat per Knopfdruck steuern oder über eine eigene Home Control-App aus der Ferne.
Eine Home Control-Zentrale kann dabei bis zu 238 verschiedene Bausteine steuern. So kann das Smart Home Schritt für Schritt mit den Bedürfnissen seiner Bewohner wachsen. Für mehr Sicherheit und zusätzlichen Komfort bietet devolo Komponenten wie beispielsweise Bewegungs-, Rauch-, Luftfeuchte- und Wassermelder, Funkschalter, eine Alarmsirene und smarte Steckdosen an. devolo Home Control ist im Handel und im devolo Online-Shop verfügbar. Das Smart Heizen Paket ist hier für 329,90 Euro erhältlich.

++ Autarkes Stromnetz: „Blackout gewünscht“
Im Rahmen des Forschungsprojekts IREN2 haben die Projektpartner ein Teil des Niederspannungsnetzes in Wildpoldsried vom öffentlichen Stromnetz abgetrennt und bewusst stromlos gelegt – was auch bei einem Blackout passieren kann. In diesem Versuch wurde der sog. „Schwarzstart“ dieses Inselnetzes getestet. Unterbrechungsfrei ließ sich dieses Inselnetz mittels der integrierten dezentralen Erzeugungs- und Speicheranlagen wieder hochfahren und stabilisieren, teilte das Allgäuer Überlandwerk mit.
Die Abkoppelung hätte keinerlei Auswirkung auf die Anschlüsse der im Versuch integrierten Haushalte gehabt, erklärte der Versorger aus Kempten. Gemeinsam hätten die Konsortialpartner gezeigt, dass sich die Stromversorgung von Wildpoldsried als Inselnetz, also getrennt vom großen Netz betreiben lasse. Sollte es im Hauptnetz zu einer Störung kommen, sei es machbar Teilnetze davon abzukoppeln und als autarkes Inselnetz weiter mit Strom zu versorgen.
Grundlage für den Versuch bilden die installierte Smart-Grid-Infrastruktur und die Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Projekt IRENE (Integration regenerativer Energien und Elektromobilität), das Ende 2013 nach dreijähriger Laufzeit abgeschlossen wurde. Aufbauend auf der damals geschaffenen Infrastruktur und den gewonnenen Erkenntnissen von IRENE läuft seit 2014 das Folgeprojekt IREN2. Das Projekt wird vom BMWi gefördert und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Neben dem Allgäuer Überlandwerk sind u.a. Siemens, die RWTH Aachen und die Hochschule Kempten weitere Konsortialpartner.
 
Messwesen in den Medien
++ Fachbericht: Reibungslos durch den Rollout

Fachbericht: Reibungslos durch den Rollout, 50 Komma 2, 2018/08

++ Home Smart Home
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/alles-unter-kontrolle-home-smart-home-1.3649276

++ Elektroautos – Neue Standards für sicheres Laden und Abrechnen
http://www.iwr.de/news.php?id=34390

++ Smart-City: Der Schlüssel liegt in den Daten
http://www.stadt-und-werk.de/meldung_27268_Der+Schl%C3%BCssel+liegt+in+den+Daten.html

++ Eon steuert Photovoltaik-Anlagen mit Smart Metern

Eon steuert Photovoltaik-Anlagen mit Smart Metern